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Montag, 14. Dezember 2015

Back to work: Neues Spielzeug & Glück im Unglück

Irgendwann geht jedem leider mal das Geld zum Reisen aus - auch mir
Aber was ist da naheliegender und vor allem einfacher als zurück zu meinem alten Job in Western Australia, gerade rechtzeitig zur Seeding season!

Mit meinem alten Chef Trevor bzw Rhys ist alles geklärt und ich bin wieder eingestellt! Hurray!


Von der Arbeit her ist eigentlich alles beim alten und doch neu
So haben die beiden eine weitere Farm dazu gekauft und ihre Ländereien um knapp 2000 Hektar erweitert


Das heißt also mehr Land zum Bearbeiten! Gleichzeitig haben sie aber auch an neuen Gerätschaften nicht gespart. Neuer Traktor, neuer (gebrauchter) Sattelschlepper sind nur einige der Neuerungen.

Aber erstmal zurück zu den basics, meine Unterkunft
Da Tim und Shane, zwei Neuseeländer, das Farmhaus besetzen, wo Johannes und ich letztes Jahr drin gewohnt haben, und das Haus doch etwas zu klein für weitere Personen ist, weiche ich auf die Wohncontainer aus, die Trevor und Rhys in der Nähe aufgestellt haben

Ehemals ein Wohncontainer für Minen Arbeiter, sind die Container mehr als nur simpel. Und klein.


Samstag, 19. September 2015

Eat. Sleep. Work. Repeat.

Über einen Tag dauert es, bis ich von Adelaide bis zu meinem neuen Job gefunden habe




Hillston
Das ist also mein neues Zuhause für die nächsten Monate

Im dem Haus wohne ich mit zwei anderen Arbeitern, 'Jono' und Shaun sowie sein Hund Sam




Man ignoriere die Unordnung....


Den ersten Tag habe ich, um mich ein bisschen einzuleben, abends lerne ich noch Rick kennen, meinen zukünftigen Boss, der überraschenderweise viel jünger ist als ich es von den Telefonaten erwartet hatte
Am nächsten Tag fängt die Arbeit dann an

Dienstag, 15. Juli 2014

Aller Abschied ist schwer

Und immer wieder das gleiche Spiel :
Gerade, wenn ich mich irgendwo eingelebt habe und mich zuhause fühle, heißt es Abschied nehmen... 😕

Scheint, als würde sich das immer und immer wieder wiederholen in Australien...
Keine so schöne Erfahrung , aber ich bin ja hierher gekommen, um zu reisen und nicht um an einem Platz fest zu stecken!

Ich muss es also wohl oder übel in kauf nehmen, dass ich das noch öfter erlebe


Am Ende lief alles wieder extrem schnell ab:

Obwohl ja eigentlich geplant mit Johannes in den Norden zu fahren nach der Farm, hat er sich entschieden für 3 Wochen nach hause zu fliegen. Mein Plan hat sich dadurch so geändert, dass ich in der Zeit, wo Johannes in Deutschland ist, nach Perth aufbreche und ein eigenes Auto kaufe.
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir der Gedanke!

Die Frage ist nur noch, wie ich letztendlich da hin komme.
Aber auch das klärt sich :

Freitag, 20. Juni 2014

Footi for the win!

Seeding ist vorbei - und nun?

Glücklicherweise gibt es auch jetzt noch genug zu tun, aber zuallererst lädt uns Trevor zu einem danke-Essen im Pub ein.
Da wir alle mal zusammen sind, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein Gruppenfoto geschossen, damit ihr auch mal den kleinen Haufen von Menschen kennenlernt, mit denen ich täglich zu tun habe.

Hinten links angefangen sind das also Johannes, Jacques (der Mechaniker), Ich, Trevor (mein Chef), Jeanette (seine Frau), Cloe (die Tochter, die sonst eigentlich nicht auf der Farm ist), Cynthia (Jacques Frau)
Und in der vorderen Reihe Rhys (Trevor und Jeanette's Sohn) mit seiner Verlobten Vicky


Jetzt von dem angenehmen Teil wieder zurück zur Arbeit

Donnerstag, 12. Juni 2014

Neues von der Tier Front

Lange, lange bin ich jetzt schon in Australien, und bisher hab ich noch nicht viel davon gemerkt, dass einen in Australien jedes Tier umbringen will.

Ist Australien doch Heimat von 21 der 25 giftigsten Spinnen weltweit , außerdem noch von Schlangen wie dem Inland Taipan oder der gefährlichen Brown snake. Nicht, dass das schon genug wäre, gibt es im Wasser noch giftige Quallen, Kraken, Haie und Krokodile und bestimmt noch ne Million anderer Tiere, deren Kontakt man eher meiden sollte.

Und doch ist das tödlichste Tier in Australien, also das, das die meisten Todesfälle verursacht, ein anderes :


Dienstag, 3. Juni 2014

Die Drecksarbeit beim sheepwork

Die Arbeit mit Schafen besteht leider nicht nur aus füttern, auf andere Felder treiben und sortieren.

Es gibt auch noch den brutaleren, blutigen Aspekt der Arbeit und auch den möchte ich euch nicht vorenthalten...


Wer allerdings kein Blut sehen kann sollte diesen Post am besten überspringen!


Montag, 12. Mai 2014

Seeding: Die beste Zeit des Jahres

Gute Bezahlung, viele Arbeitsstunden und doch wenig zu tun... Das Arbeitsparadies

Aber bis es soweit ist, muss erstmal alles vorbereitet werden, und das ist ne ganz schöne Drecksarbeit!
Ihr wollt nen Beweis?
Hier ein Arbeitsshirt von mir, das ich neu gekauft und dann nur einen Tag benutzt habe...

Samstag, 19. April 2014

Das Leben auf der Farm ist wie GTA

Es ist echt genial : Man kann machen, was man will - und keine Sau interessiert's

Wie ein großer Spielplatz für Erwachsene, ein ziemlich riesiger sogar : ca. 15.000 Hektar umfasst das Gebiet um die Farm. Darauf Leben über 9.000 Schafe auf ca der Hälfte der Fläche, der Rest wird als Agrarland verwendet.

Und auf dem ganzen Gebiet herrscht die 'mach einfach mal - Politik'


Irgendein Gerät noch nie vorher benutzt? Kurz mal erklärt bekommen, wie man's bedient und wofür die Knöpfe sind, dann heißt es
Hier hast du es und erledige das und das.

An irgendnem' Farm Utensil mit dem Winkelschleifer rum werkeln, mit der Motorsäge umgefallene Bäume klein sägen und weg transportieren und sonstwas...


Und jetzt der eigentliche Grund, warum es mir vorkommt wie GTA :

In einfach jedem Fahrzeug steckt der Schlüssel. Überall. Ohne Ausnahme.

Samstag, 5. April 2014

Ab ins Outback!

Besser spät als nie update ich auch mal wieder meinen Blog.

Problem war, dass mein Tablet einen Sprung im Display hatte und deswegen nicht mehr auf Eingaben reagiert hat... Blog schreiben war also ziemlich unmöglich

Mittlerweile habe ich aber ein neues Tablet gekauft, also wird der Blog jetzt wieder auf den aktuellen Stand gebracht!


Direkt einen Tag nach meinem Geburtstag machen wir uns auf den Weg zur Farm.
Aber wohin überhaupt?

Bis kurz vor der Abfahrt wusste ich nur Richtung Lake King, dann hat Rhys genauere Angaben geschickt

Am Ende sieht das ganze dann so aus:



Wirklich abgelegen , 45 Minuten Minimum zum nächsten Laden, also entweder Lake King oder Ravensthorpe...

Sonntag, 23. Februar 2014

Adelaide Teil 3

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und deswegen gibt's jetzt noch den dritten und letzten Teil aus Adelaide!

Heute geht's um nen Besuch im Zoo und sonstige spannende Sachen aus Adelaide! :-P
Zb Clipsal 500, das lokale Autorennen mit "V8 Supercars"
Außerdem natürlich wie es Job - technisch aussieht und warum ich, wie im vorletzten Post erwähnt, Adelaide wieder verlassen hab.

Samstag, 8. Februar 2014

Adelaide Teil 2

Puh .... Jetzt hab ich Adelaide schon wieder verlassen, aber ich komme nicht damit hinterher, den Blog zu schreiben, aber alles der Reihe nach....

Hier in Adelaide gab's schlussendlich doch noch einiges zu sehen und zu tun, manches konnte man aber auch nur mit dem Auto erreichen oder man musste eben ewig auf den einen Bus warten, der da hin fährt.

So zB mit Hahndorf, eine deutsche Siedlung etwas außerhalb. Sehr klein und beschaulich, aber doch ganz interessant.

Montag, 2. Dezember 2013

Pläne? Nicht in Australien!

Da denkt man, man hat sich nen schönen Plan zurecht gelegt und zwar dass man bis Weihnachten oder kurz davor arbeiten kann
Und was passiert?
Alles kommt anders als gedacht....

Nachdem Ich schon mein eigentlich einziges festes Ziel für Australien, Silvester in Sydney zu verbringen, über den Haufen geworfen habe, ist nun auch der neue Plan gescheitert....

Heute Mittag bzw gestern kam meine Chefin zu mir und meinte, wir sollen nur noch bis Mittwoch arbeiten, weil dann schon die Nächsten kommen, die unseren Job übernehmen...... Na super.

Genug Geld für die komplette Australien Reise ist aber noch nicht gesammelt also müssen wir uns in naher Zukunft wieder nach einem neuen Job umsehen...
Vielleicht sogar direkt jetzt, weil Stella dann nur noch Reisen und nicht mehr arbeiten möchte
Dh jetzt nochmal was schaffen und dann endlich reisen

Oder aber wir starten erst unsere kleine Rundreise, an der Südküste entlang, Richtung Perth.

Das werden wir dann aber entscheiden, je nachdem, ob und welche Job Angebote uns vorliegen

Montag, 25. November 2013

Und nochmal das Gleiche, bitte!

09.11 und wieder die Flucht nach Albany und Bremer Bay, diesmal aber am Samstag, dh die Geschäfte haben sogar offen!


Früh morgens geht's los...

in Albany angekommen, erstmal ein ordentliches Frühstück:




Alles, was einem bisher unglaublich teuer erschienen ist, ist plötzlich erschwinglich und bezahlbar...super Sache :-)

Also mal in allen möglichen Läden reinschauen und gucken, ob man was findet
Im Endeffekt haben wir einiges für unser späteres Leben im Auto gekauft wie zB Kühlbox, Decken oder eine art Unterbau für unsere noch nicht vorhandene Matratze.

Dann geht's auch schon weiter nach Bremer Bay






Super ausgestattet natürlich













Was gibt's sonst noch neues



Ich bin in der Küche mittlerweile zum Küchenchef aufgestiegen, dh ich mach alles alleine, ob Steak, Fisch, Nudelgericht, Salat oder anderes

Nur wenn zu viel los ist, kommt Chris(meine Chefin) in die Küche und hilft mir etwas, indem sie die Beilagen zubereitet, Geschirr abwäscht oder Essen raus bringt...eben die Aufgaben, die ich vorher zu erledigen hatte.

Freitag, 15. November 2013

Alle Wege führen nach Jerramungup

Haha, schön wär's ....
Jerry ist wirklich ein Kaff, wie man sich es vorstellt:
klein, ruhig und mitten im Nirgendwo



Auf der einen Seite zwar ein bisschen langweilig, aber andererseits gibt es hier auch kaum Möglichkeiten, Geld auszugeben.
D.h. eigentlich perfekt, denn ich bin ja hier um Geld zu verdienen und zu sparen!

Und das mittlerweile als Küchenhilfe, denn Stella ist eine Woche nach mir, am 24.10., angekommen und hat mich damit in der Bar abgelöst.
Sie ist in mein altes Zimmer eingezogen und ich hab mir ein anderes, besseres gesucht ^^


Mit Stella kann ich auch mal wieder Deutsch reden und wir teilen uns Küche, Wohnzimmer und Bad, wohnen sozusagen also zusammen in einer WG.


Zusammen gegessen und gekocht wird natürlich auch :-)



Zum Thema Kochen; das ist mein neuer Arbeitsplatz in der Küche:











Am Anfang heißt es für mich erstmal Beilagen machen, dh Salate richten, Pommes frittieren oder sonst kleinere Sachen wie Chicken Nuggets zubereiten.
Außerdem gilt es jeden Tag, die Vorbereitung für den Abend zu machen, also Sachen, die benötigt werden, aufzutauen, Soßen zubereiten und Behälter auffüllen wie zB. geschnittene Gurken und Tomaten für Salat.



Einige Tage bevor Stella angekommen ist, bin ich auch mal dazu gekommen, mir dieses Kaff genauer anzusehen.
Innerhalb von ca. 20 Minuten, während ich immer mal wieder stehen geblieben bin zum Fotos schießen, habe ich schon das andere Ende von Jerry erreicht.
Hier mal ein paar Eindrücke der Stadt:










Wie man sieht gibt's nicht viel außerhalb der Stadt bis auf weite Landschaften und Felderl...

Hier nochmal der Hinterhof vom Hotel




Auch wenn Jerry nur ein kleiner Ort ist, Geld für einen neuen Spielplatz und Park haben sie
Auch wenn ich bisher noch kein Kind da spielen gesehen habe....








Aber egal, weiter geht's mit Stadt erkunden:


Die lokale Polizeistation









Wie schon gesagt ist man schnell außerhalb der Stadt...














Aber etwas, das einen unglaublich aufregt, sind diese drecks Fliegen!!!
Sobald man ein paar Sekunden unter freiem Himmel ist, sammelt sich ein Schwarm von gefühlten 100 Fliegen um einen herum an.
Und das sind nicht die normalen Fliegen wie in Deutschland....nein, die Fliegen hier sind extrem hartnäckig und nervig

Und man wird sie auch kaum wieder los:
Erstmal landen sie überall, dh auch in oder auf der Nase, im Ohr oder sogar auf den Augen und man bekokmt sie erst wieder dazu, los zu fliegen, wenn man die Hände benutzt ; mit dem Kopf wackeln oder sonst was ignorieren die einfach....
DRECKIGE BIESTER

Sonntag, 10. November 2013

Welcome to Jerramungup



...so hieß es für mich am Mittwoch, den 16.10.
Nach ca. 6 Stunden fahrt im Bus und danach nochmal 2 mit dem Auto durch die australische Pampa bin ich in dem Ort angekommen, der für die nächsten zwei Monate mein Zuhause darstellt
















Erstmal im neuen Zimmer einziehen


Ein Einzelzimmer...was ein Luxus verglichen mit den 8 bis 12 -Bett Zimmern in den Hostels bisher :-)

Hier habe ich sogar einen kompletten, eigenen Abteil


Mit Wohnzimmer

und Küche

und zum Glück auch eigenem WC

Handy-Empfang ist, wie ich schon erwartet habe, leider nicht vorhanden für mein Netz

Also hab ich mir schnellstmöglich ein Modem für Internetempfang gekauft, damit ich nicht völlig von der Außenwelt abgeschnitten bin



Für die erste Woche arbeite ich hinter der Bar als Barkeeper













Die ersten Tage sind allerdings sehr entspannt und ich bekomme erstmal alles erklärt von den Backpackern, ein italienisches Pärchen, die hier gearbeitet haben und das Motel in ein paar Tagen verlassen, genauer gesagt am Freitag, also 2 Tage nach meiner Ankunft.

Sie zeigen mir, morgens die Hotelzimmer her zu richten und erklären mir sonst auch einiges in der Bar und in der Küche.

Außerdem führen sie mich auch ein wenig in Jerramungup herum, damit ich wenigstens weiß wo die Post, der Supermarkt und andere Gebäude sind.


Aber ich freue mich hier zu sein, und endlich Geld zu verdienen



Zum Schluss noch ein paar Fotos:


Blick aus dem Fenster


Der Hinterhof:








Und die Hotelzimmer: