Freitag, 15. November 2013

Alle Wege führen nach Jerramungup

Haha, schön wär's ....
Jerry ist wirklich ein Kaff, wie man sich es vorstellt:
klein, ruhig und mitten im Nirgendwo



Auf der einen Seite zwar ein bisschen langweilig, aber andererseits gibt es hier auch kaum Möglichkeiten, Geld auszugeben.
D.h. eigentlich perfekt, denn ich bin ja hier um Geld zu verdienen und zu sparen!

Und das mittlerweile als Küchenhilfe, denn Stella ist eine Woche nach mir, am 24.10., angekommen und hat mich damit in der Bar abgelöst.
Sie ist in mein altes Zimmer eingezogen und ich hab mir ein anderes, besseres gesucht ^^


Mit Stella kann ich auch mal wieder Deutsch reden und wir teilen uns Küche, Wohnzimmer und Bad, wohnen sozusagen also zusammen in einer WG.


Zusammen gegessen und gekocht wird natürlich auch :-)



Zum Thema Kochen; das ist mein neuer Arbeitsplatz in der Küche:











Am Anfang heißt es für mich erstmal Beilagen machen, dh Salate richten, Pommes frittieren oder sonst kleinere Sachen wie Chicken Nuggets zubereiten.
Außerdem gilt es jeden Tag, die Vorbereitung für den Abend zu machen, also Sachen, die benötigt werden, aufzutauen, Soßen zubereiten und Behälter auffüllen wie zB. geschnittene Gurken und Tomaten für Salat.



Einige Tage bevor Stella angekommen ist, bin ich auch mal dazu gekommen, mir dieses Kaff genauer anzusehen.
Innerhalb von ca. 20 Minuten, während ich immer mal wieder stehen geblieben bin zum Fotos schießen, habe ich schon das andere Ende von Jerry erreicht.
Hier mal ein paar Eindrücke der Stadt:










Wie man sieht gibt's nicht viel außerhalb der Stadt bis auf weite Landschaften und Felderl...

Hier nochmal der Hinterhof vom Hotel




Auch wenn Jerry nur ein kleiner Ort ist, Geld für einen neuen Spielplatz und Park haben sie
Auch wenn ich bisher noch kein Kind da spielen gesehen habe....








Aber egal, weiter geht's mit Stadt erkunden:


Die lokale Polizeistation









Wie schon gesagt ist man schnell außerhalb der Stadt...














Aber etwas, das einen unglaublich aufregt, sind diese drecks Fliegen!!!
Sobald man ein paar Sekunden unter freiem Himmel ist, sammelt sich ein Schwarm von gefühlten 100 Fliegen um einen herum an.
Und das sind nicht die normalen Fliegen wie in Deutschland....nein, die Fliegen hier sind extrem hartnäckig und nervig

Und man wird sie auch kaum wieder los:
Erstmal landen sie überall, dh auch in oder auf der Nase, im Ohr oder sogar auf den Augen und man bekokmt sie erst wieder dazu, los zu fliegen, wenn man die Hände benutzt ; mit dem Kopf wackeln oder sonst was ignorieren die einfach....
DRECKIGE BIESTER

Sonntag, 10. November 2013

Welcome to Jerramungup



...so hieß es für mich am Mittwoch, den 16.10.
Nach ca. 6 Stunden fahrt im Bus und danach nochmal 2 mit dem Auto durch die australische Pampa bin ich in dem Ort angekommen, der für die nächsten zwei Monate mein Zuhause darstellt
















Erstmal im neuen Zimmer einziehen


Ein Einzelzimmer...was ein Luxus verglichen mit den 8 bis 12 -Bett Zimmern in den Hostels bisher :-)

Hier habe ich sogar einen kompletten, eigenen Abteil


Mit Wohnzimmer

und Küche

und zum Glück auch eigenem WC

Handy-Empfang ist, wie ich schon erwartet habe, leider nicht vorhanden für mein Netz

Also hab ich mir schnellstmöglich ein Modem für Internetempfang gekauft, damit ich nicht völlig von der Außenwelt abgeschnitten bin



Für die erste Woche arbeite ich hinter der Bar als Barkeeper













Die ersten Tage sind allerdings sehr entspannt und ich bekomme erstmal alles erklärt von den Backpackern, ein italienisches Pärchen, die hier gearbeitet haben und das Motel in ein paar Tagen verlassen, genauer gesagt am Freitag, also 2 Tage nach meiner Ankunft.

Sie zeigen mir, morgens die Hotelzimmer her zu richten und erklären mir sonst auch einiges in der Bar und in der Küche.

Außerdem führen sie mich auch ein wenig in Jerramungup herum, damit ich wenigstens weiß wo die Post, der Supermarkt und andere Gebäude sind.


Aber ich freue mich hier zu sein, und endlich Geld zu verdienen



Zum Schluss noch ein paar Fotos:


Blick aus dem Fenster


Der Hinterhof:








Und die Hotelzimmer: